Tauchwissen
Handzeichen unter Wasser
Unter Wasser wird nicht geredet. Die wichtigsten Zeichen lernst Du in der Ausbildung; diese Seite ist zum Nachschlagen davor oder danach, nicht zum Lernen statt dessen.
Wichtig: Es gibt regionale und verbandsabhängige Abweichungen. Maßgeblich ist immer der Satz, den Dein Tauchlehrer Euch beibringt – und der, den Du vor dem Tauchgang mit Deinem Buddy durchgehst. Genau dafür ist die Absprache an der Oberfläche da.
Die wichtigsten
- Alles in Ordnung?
- Daumen und Zeigefinger zum Kreis, die übrigen Finger gestreckt. Ist Frage und Antwort zugleich – wer es gezeigt bekommt, gibt es zurück. Keine Antwort ist auch eine Antwort: dann schaut man nach.
- Auftauchen
- Daumen nach oben. Das ist kein „super“ – wer es unter Wasser als Lob missversteht, beendet ungewollt den Tauchgang.
- Abtauchen
- Daumen nach unten.
- Stopp / Halt
- Flache Hand, Handfläche nach vorn.
- Etwas stimmt nicht
- Flache Hand waagerecht, hin- und herkippen. Danach zeigt man auf die Stelle, die das Problem macht: Ohr, Maske, Automat.
- Auf dieser Tiefe bleiben
- Flache Hand waagerecht, ruhig gehalten.
- Langsamer
- Flache Hand ruhig auf und ab bewegen.
- Zu mir / komm her
- Heranwinken mit der ganzen Hand.
- Ich – Du
- Auf sich selbst und auf den anderen zeigen. Klingt banal, ist unter Wasser die halbe Verständigung.
- Zusammenbleiben
- Beide Zeigefinger nebeneinanderhalten.
- Mir ist kalt
- Arme vor dem Körper kreuzen, wie beim Frösteln.
- Wie viel Luft hast Du?
- Wird je nach Ausbildung unterschiedlich gezeigt – diesen vor dem Tauchgang mit dem Buddy abklären. Die Antwort kommt meist über die Finger als Zahl.
Die Regel dahinter
Ein Zeichen, das nicht beantwortet wird, gilt als nicht angekommen. Und wer ein Zeichen nicht versteht, zeigt das auch – lieber einmal nachfragen als raten. Das ist keine Anfängerregel, das machen erfahrene Taucher genauso.