Die ersten Schritte
Der Anfang ist unspektakulärer, als die meisten denken: Du kommst donnerstags ins Schwimmbad, ziehst Badesachen an und schaust erstmal zu. Ausrüstung fürs Schnuppern stellt der Verein.
Was Du mitbringst
- Badesachen und Handtuch
- Etwas zu trinken – Tauchen macht durstiger, als es sich anfühlt
- Wenn vorhanden: Maske, Schnorchel, Flossen. Musst Du aber nicht kaufen, bevor Du weißt, ob es Dir liegt
Was der Verein stellt
Flasche, Atemregler, Tarierjacket und Blei für die ersten Versuche. Der Verein hat eine eigene Ausrüstung, die Neuzugängen und Jugendlichen zur Verfügung steht.
Was sich komisch anfühlt – und normal ist
- Durch den Mund atmen. Die ersten Minuten fühlt sich der Atemregler falsch an. Das legt sich meist noch in derselben Stunde.
- Der Druck auf den Ohren schon im flachen Becken. Druckausgleich wird Dir im Training gezeigt – und er gehört zu den Sachen, die man nicht erzwingt.
- Du liegst nicht ruhig im Wasser. Tarieren ist Übungssache und dauert länger als alles andere. Wer nach dem dritten Mal noch auf und ab schaukelt, ist völlig im Plan.
Vom Bad in den See
Der Vereinssee ist eine andere Welt als das Hallenbad: kälter, dunkler, die Sicht wechselt. Im Frühjahr hat der Steinbruch am Grund einstellige Temperaturen — dafür brauchst Du einen passenden Anzug, und der verändert die Tarierung nochmal komplett. Deshalb ist die Reihenfolge Bad zuerst, See danach.
Und der Teil, den keiner in die Ausbildungsordnung schreibt: Nach dem Tauchen bleiben alle noch am Ufer sitzen. Kaffee, Häppchen, Erzählen. Für viele ist genau das der Grund, warum sie geblieben sind.