Tauchwissen
Ausrüstung pflegen
Der häufigste Fehler kostet kein Geld beim Kauf, sondern beim Ersatz: nasse Ausrüstung in den Kofferraum und erst nächste Woche wieder rausholen. Süßwasser ist gnädiger als Salzwasser, aber Schlamm, Algen und Feuchtigkeit setzen dem Material trotzdem zu.
Direkt nach dem Tauchgang
- Alles mit klarem Wasser spülen – Anzug, Jacket, Maske, Flossen, Atemregler.
- Beim Atemregler bleibt die Schutzkappe drauf, solange gespült wird. Kommt Wasser in den ersten Stufeneingang, gehört das Gerät zum Fachmann, nicht in den Schrank.
- Das Jacket auch von innen spülen: Wasser über den Inflator einfüllen, schwenken, wieder ablassen. Innen sammelt sich, was man von außen nicht sieht.
Trocknen
- Im Schatten, nicht in der prallen Sonne – UV macht Neopren und Gummi spröde.
- Der Anzug hängt auf einem breiten Bügel. Ein dünner Draht drückt sich über Monate in die Schultern.
- Alles muss vollständig trocken sein, bevor es weggeräumt wird. Sonst riecht die Tasche beim nächsten Mal, und der Geruch geht nicht mehr raus.
Lagern
- Trocken, dunkel, nicht neben der Heizung.
- Das Jacket leicht aufgeblasen lagern, damit die Innenwände nicht dauerhaft aneinanderkleben.
- Die Flasche nicht vollständig leer lagern – bei Restdruck kann keine feuchte Luft hineinziehen. Wie viel, sagt Dir der Gerätewart.
- Anzug hängend statt gefaltet, wenn Platz ist. Faltkanten bleiben irgendwann.
Was Termine hat
Atemregler und Tarierjacket wollen regelmäßig zur Wartung, Flaschen zur Prüfung. Die Fristen hängen am Gerät und am Gebrauch – frag den Gerätewart, der führt das ohnehin. Und trag es in Dein Logbuch ein, dann suchst Du es nächstes Jahr nicht.